[31 Tage - 31 Bücher/ Tag 13]


[Tag 13] Welches war das traurigste Buch, das du je gelesen hast? Und musstest du vielleicht sogar ein paar Tränchen verdrücken?

Oh ja, da fällt mir sofort ein Buch ein, dass ich im letzten Sommerurlaub gelesen habe. Eigentlich sollte es ein locker, leichter "Sonne-Strand-gute Laune" Roman sein... Selbstverständlich kam es ganz anders. Ich lag weinend, vor mich hinschniefend und in eine total melancholische Stimmung versunken, am Strand. Aber ich konnte auch nicht aufhören zu lesen, da ich seit langem kein so wundervolles Buch mehr in den Händen gehalten habe.

Eine Liebe so unvergänglich wie die Sterne am Himmel.

Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Cod die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich -an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose weiß, dass es bald zu spät sein wird, denn sie hat Alzheimer. Bald wird niemand mehr an das junge Paar denken, das sich ein die Liebe versprach... 1942 in Paris. Als sioe ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird -von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenden Liebe...
"Ich meine, dass wir überall von Liebe umgeben sind [...]
Aber je älter wir werden, desto verwirrender wird es. Je öfter wir verletzt wurden, desto schwieriger wird es, die Liebe genau vor unseren Augen zu sehen, oder die Liebe in unser Herz zu lassen und wirklich an sich zu glauben. Und wenn du die Liebe nicht in dein Herz lassen oder dich nicht dazu durchringen kannst, an sie zu glauben, dann kannst du sie auch nie wirklich fühlen.
[S. 275]

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